Im Mai 2019 hat der Rat der Europ?ischen Union (EU) eine Direktive beschlossen, die neue Beschr?nkungen für Plastikprodukte zum einmaligen Gebrauch einführt. Unter den neuen Regelungen werden Plastikteller, -Besteck, -Trinkhalme, -Ballonst?cke und -Wattest?bchen ab 2021 für den Europ?ischen Markt verboten.

Heutzutage werden in der Europ?ischen Union 36,4 Milliarden Plastiktrinkhalme j?hrlich verbraucht. Dies bedeutet dass jedes Jahr 7.280.000 Kilometer Strohhalme produziert werden, die ein Gewicht von 10.920 Tonnen ausmachen. Das Deutsche Umweltministerium gibt an, dass Plastikstrohhalme einer der meistgefundenen Müllbestandteile ist, der in den Weltmeeren zu finden ist.

Die meisten Trinkhalme werden von der Getr?nkeindustrie und den gro?en Fast-Food-Franchises verbraucht. Diese Industrie braucht ein Produkt zum einmaligen Gebrauch, das keine eigenen Geschmackseigenschaften hat, das sich nicht in den verschiedenen Getr?nken aufl?st und das “relativ” preiswert ist.

Durch Massenproduktion und einem sehr hohen Grad an Automatisierung liegt der Preis für einen Plastikhalm bei weit unter einem Cent. Dagegen befindet sich die Produktion von Halmen aus alternativen Materialien noch in der Erprobungs- bzw. Implementierungsphase, und der Preis pro Halm ist daher ein Mehrfaches im Vergleich zum Plastikprodukt.

Es gibt verschiedene Ideen, wie Plastik als Rohmaterial für Trinkhalme ersetzt werden kann:

  1. Erneuerbare Rohstoffe wie Bambus oder Stroh. Trotzdem dies ein natürlicher Weg zur Produktion von Halmen ist, führt er doch zu anderen Umweltproblemen (Monokulturen, Verdr?ngung andere Pflanzen etc.). Zudem ist die Normierung bei einem Naturprodukt nicht leicht zu erreichen.
  2. Halme für den mehrfachen Gebrauch, aus Glas oder Edelstahl. Es erkl?rt sich wohl selbst, dass diese Alternativen eher in Bars oder zuhause verwendet werden würden, aber nicht für die industrielle Anwendung.
  3. Essbare Halme wie Makkaroni-Halme sind mehr oder weniger “Party-Gimmicks”, aber auch nicht industriell nutzbar.
  4. Papier-Trinkhalme sind die logische L?sung für die Industrie. Sie sind normiert, haben keinen Eigengeschmack und sind der preiswerteste Weg, Plastikhalme zu ersetzen. Trotz allem kosten sie heutzutage immer noch ein Vielfaches der Plastikprodukte.

Es gibt zur Zeit zwei Arten der Herstellung von Papiertrinkhalmen:

  1. Spritzverfahren: Das Papier wird in R?hrenform produziert, die dann in einzelne Halme geschnitten wird. Diese Technik ist noch in der Entwicklung und zur Zeit noch sehr teuer.
  2. Hülsenwindungs-Verfahren: Mehrere Papierstreifen werden mittels eines Gurtes um einen Stab gewunden (https://www.youtube.com/watch?v=z6O-Pc4E6Q8). Diese Art Maschine ist bereits auf dem Markt. Die angebotenen Papiertrinkhalme sind auf diese Art hergestellt worden

Was macht Papiertrinkhalme nun so viel teurer als die Plastikprodukte? Es gibt mehr als nur den einen Grund. Die Produktion von Plastikhalmen ist ein bew?hrter Prozess and wurde über die Jahre immer weiter verbessert. Papierhülsenmaschinen sind relativ neu auf dem Markt und besitzen einige kostengenerierende Schwachpunkte. Einer dieser Schwachpunkte ist der Gurt, der um den Stab gewunden ist, um die Papierstreifen zusammen zu bringen. Der Stab hat einen Durchmesser von 6 mm und bewegt sich nicht, daher ist die physikalische Belastung des Gurts an diesem Punkt sehr hoch. Zudem ist Papier ein sehr aggressives Medium und belastet die Oberfl?che ebenso. Konventionelle Gurte halten einen, vielleicht zwei Tage durch.

Hier hat Nitta einen Punkt zur Kostenreduzierung für die Unternehmen, die solche Maschinen betreiben, gefunden. Nach intensiver Entwicklung und Tests auf verschiedenen Machinen, kann die Nitta Corporation jetzt einen Gurt pr?sentieren, der jedem Konkurrenzprodukt in Hinsicht auf die Produktlebensdauer mehrfach überlegen ist. Ein FDA-zertifizierter Gurt mit den gleichen Eigenschaften wird bald pr?sentiert.

Diese neue Nitta-L?sung spart eine Menge Kosten ein. Die Wartungsinteralle k?nnen von 1 Tag auf bis zu eine Woche verl?ngert werden, und die Anzahl der Ersatzriemen, die auf Lager liegen müssen k?nnen auf einen Bruchteil (verglichen zum heutigen Standard) verringert werden. Damit wird Papiertrinkhalmproduktion sehr viel wettbewerbsf?higer.

2021 kommt schneller, als Sie vielleicht denken, also bitte kontaktieren die Nitta Industries Europe GmbH für Detailinformationen. Seien Sie bei den ersten, die von der neuen EU-Richtlinie profitieren.

Wir freuen uns auf Ihre Meldung.

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